Die Reise der Praelux

Der weite Ozean ist Schauplatz großer Träume und oft noch größerer Tragödien. Das Risiko eines Schiffbruchs in rauer See fährt genauso mit, wie die Chance auf Gewinn und Reichtum im Zielhafen.Die Aussicht auf ein luxuriöses Leben lockt Glücksritter seit Jahrtausenden, nicht zuletzt in ein nasses Grab.

Viele versuchen ihr Glück und heuern auf einem riesigen Kahn an. Die schiere Größe soll Schutz vor der unberechenbaren See geben. Manche erliegen sogar der Illusion, ihr Schiff sei unsinkbar, zu groß zum Versagen. Träge und ungelenk ist doch meist bezeichnender. Einmal auf hoher See sind sie Spielball der Wellen, nicht in der Lage flacheres, ruhigeres Wasser anzusteuern oder einen anderen Hafen.

Die PraeLux ist anders. Wendig, mit wenig Tiefgang kann sie Handelskontore ansteuern, die größeren Handelsschiffen verschlossen bleiben. Bei rauer See kann sie in einer ruhigen Bucht ankern und so auch das verheerendste Unwetter unbeschadet überstehen, währenddessen die Kolosse auf hoher See der Willkür der Wellen gnadenlos ausgeliefert sind.

Auch die Crew der Praelux besteht nicht aus Glücksrittern oder Draufgängern, die vom schnellen Geld träumen. Gestandene Kaufleute, ehemalige Offiziere dienen auf ihrer Brücke. Verpflichtet den Idealen ihrer Zunft und ihrem eigenen Gewissen, ist zwar Gewinn Ziel ihrer Unternehmung, aber nie Maxime ihres Handels. „Ehre und Glaubwürdigkeit“, die hanseatischen Kaufmannstugenden, sind ihre wichtigste Ressource. Nachhaltigkeit, ehrliches Verhandeln und nicht zuletzt der gute Ruf sind auf einer langen Reise oft entscheidend.

Gewinn und Verlust teilen die Männer und Frauen an Board gleichermaßen. Die Praelux ist keine Gütergemeinschaft, sie ist eine Schicksalsgemeinschaft. Egal ob Steuermann, Erster Offizier oder Navigator jeder ist Fachmann seines Handwerks. Alle in einem Boot sitzend, ziehen sie an einem Strang.  Sinkt die Ladung, verliert die Crew nicht nur ihren Gewinn, sondern der Finanzier oft sein gesamtes Hab und Gut.

Bei dieser Verpflichtung gegenüber ihrem Auftraggeber vergessen sie aber nicht die Verantwortung, die sie der eigenen Gesellschaft gegenüber tragen. Daher suchen sie ihre Unternehmer mit der gleichen Sorgfalt wie ihre Routen aus. Denn ein ehrbarer Kaufmann handelt nur mit seines Gleichen. Wenn er irgendwann seinen Anker für immer senkt und das lezte Mal von Bord geht, ist sein eigener Ertrag nur sekundär, er möchte das Kapital seiner Mandanten wie prognostiziert vermehrt wissen und einen entscheidenden Beitrag zum Wohlstand der Crew geleistet haben.

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